Showing: Spaces of Weaved Relations

Showing: Spaces of Weaved Relations

09.10.2021 – 09.10.2021

Am 09. Oktober von 12 - 18 Uhr werden im und um den Kehrwiederturm Work-in-Progress sowie erste Ergebnisse des Projekts Spaces of Weaved Relations von Christina Harles und Svenja Simone Schulte präsentiert.

 

Banner bestehen aus verschiedenen Bestandteilen, die miteinander verwoben sind: Die Stoffe, die Farben, die Schrift, das Nähen und Malen und der Prozess des gemeinsamen Machens. 

DAS PROJEKT

Spaces of Weaved Relations erforscht künstlerisch und fragt anhand von Protestbannern danach, wie wir zueinander in Beziehung stehen können und warum dies politisch ist:

Was können wir kollektiv machen, was wir nicht alleine machen können? Aus welcher Textur besteht unser Miteinander? Wie können wir uns trotz unterschiedlicher Erfahrungen und Positionierungen organisieren und diese anerkennen? 

Das Projekt ist ein Versuch, über eine Haltung nachzudenken, wie wir in feministischen, pädagogischen und aktivistischen Kontexten (und darüber hinaus) in Beziehung zueinander stehen wollen und dabei Fragen von intersektionaler Gerechtigkeit wahrnehmen, üben und praktizieren können. Im Rahmen einer Residenz am Kunstverein Hildesheim wird Christina Harles in Kollaboration mit Svenja Simone Schulte den Kehrwiederturm nutzen. Ausgehend von künstlerischen Protestbannern als Material werden sie an vermittelnden und künstlerischen Ansätzen anhand von Textilien, Installation und Video arbeiten.

Inspiriert von Texten von u.a. bell hooks, Édouard Glissant, visionary fiction nach adrienne maree brown und Walidah Imparisha.

 

Svenja Simone Schulte (sie/ihr&weiß) ist als Filmemacherin und Filmvermittlerin tätig. Sie hat in Leipzig, Hildesheim und Paris Fotografie, angewandte Kulturwissenschaften und Film studiert. Aktuell studiert sie an der UDK im Masterstudiengang Kunst im Kontext. Ihr künstlerisches Interesse liegt an der Schnittstelle von feministischen, kollektiven Praxen, Science Fiction, Film und Performance. Als Filmvermittlerin setzt sie sich für eine intersektional feministische und experimentelle Filmbildung ein. Nebenbei arbeitet sie als Kamerafrau eng mit Tanz- und Performancegruppen zusammen. Sie ist Mitbegründerin der interdisziplinären Kollektive King Kong pratique, Operation Alien Love, sowie co–re.

Christina Harles (sie/ihr&weiß) ist Künstlerin, Kulturwissenschaftlerin und Vermittlerin. Studium der Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis und Art and Politics in Hildesheim, und London, sowie aktuelles Masterstudium Kunst im Kontext in Berlin. Bevorzugt arbeitet sie mit Film, Performance, Textil, alternativer Pädagogik und künstlerischen (Diy) Publikationen. Wiederkehrende Themen ihrer Arbeiten sind Politiken und Poetiken von Gefühlen, Affekten und Beziehungen und deren Verbindung zu intersektional-feministischen Ansätzen, Aktivismus und sozialer Gerechtigkeit.